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| Exkurs: Arteriosklerose bei Thomas Mann

Der Schriftsteller Thomas Mann verstarb an den Folgen von Arteriosklerose

(js) 

Eine Arteriosklerose kann jeden treffen. Vor allem im Alter steigt das Risiko einer Gefäßerkrankung. Auch einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, Thomas Mann konnte sich nicht vor „Arterienverkalkung“ schützen.

Thomas Mann verspürte erstmals am 18. Juli 1955 Schmerzen in seinem linken Bein und ließ sich daraufhin bei einem Arzt behandeln. Nach kurzer Besserung verschlechterte sich der Zustand des Literaturnobelpreisträgers rapide. Wenig später, am 12. August 1955, verstarb er an den Folgen von Arteriosklerose.

Bei Thomas Mann hatte sich eine Thrombose gebildet, die seine Arterie verstopfte. Diese entsteht, wenn die Gefäße sich verengen und ein Blutgerinnsel den Blutstrom behindert. In gesunden Gefäßen wird ein Botenstoff gebildet, der die Gefäße weitet und sie elastisch hält und so den sogenannten Plaques keine Möglichkeit bietet sich festzusetzen. Der Botenstoff wird wiederum aus dem Eiweißbaustein Arginin gebildet. Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Produktion dieses Nährstoffes ab und auch durch Lebensmittel wird nicht ausreichend Arginin aufgenommen. Daher empfiehlt sich die zusätzliche Einnahme von Arginin um so frühzeitig der Arteriosklerose entgegenwirken zu können. 


Quelle: PTA Heute 07 / 2017 / QUIRIS
Bild: fotolia_max dallocco