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| Schlafstörungen erhöhen Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Dauerhafte Ein- und Durchschlafstörungen fördern die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

(kl) 

Rund ein Drittel aller deutschen Erwachsenen schlafen zu wenig oder schlecht. Die Folgen sind nicht nur Müdigkeit und Erschöpfung am Tag, sondern auch eine deutlich erhöhte Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Dieses belegt eine aktuelle Metaanalyse der China Medical University in Shenyang, in der die Daten von mehr als 160.000 Personen ausgewertet wurden. Die Ergebnisse sind alarmierend: Wer dauerhaft schlecht einschläft, nicht durchschläft oder keinen erholsamen Schlaf findet, leidet unter einem um 27 % erhöhten kardiovaskulären Risiko. Registriert wurden neben Herzinfarkten und Schlaganfällen auch Herzinsuffizienzen oder koronare Herzkrankheiten. Die Ursachen dafür sind laut Expertenaussagen der mit dem Schlafmangel einhergehende Bluthochdruck und die vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass fehlender und qualitativ schlechter Schlaf die Entzündungsaktivität im Körper erhöht, was wiederum arteriosklerotische Prozesse in den Gefäßen verstärkt.

Um die Gefäße vor Arteriosklerose zu schützen, ist neben einem erholsamen Schlaf auch die ausreichende Versorgung mit dem Nährstoff Arginin besonders wichtig. Der natürliche Eiweißbaustein unterstützt die Elastizität der Gefäße und wirkt Ablagerungen in den Gefäßen entgegen. 

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Quelle: Medical Tribune Nr. 19; He Q et al. Eur J Prev Cardio. 2017
Bild: Monika Wisniewska - Fotolia