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| Salzkonsum schadet offenbar doch nicht

Lange Zeit mussten Bluthochdruckpatienten Salz möglichst von ihrem Speiseplan streichen, doch diese Empfehlungen scheinen nun überholt zu sein. / © Telcor-Forschung

(dl) 

Salz ist doch nicht so schädlich, wie lange Zeit angenommen: Kanadische Forscher fanden in einer großangelegten Studie heraus, dass ein moderater Salzkonsum sogar positive Einflüsse auf die kardiovaskuläre Gesundheit hat. Die aktuelle Ernährungsempfehlung von maximal 6 Gramm Kochsalz pro Tag scheint also überholt.

In der Studie wurden die Daten von fast 96 000 Personen aus insgesamt 18 Ländern ausgewertet. Die Wissenschaftler der McMaster Universität in Hamilton konnten zeigen, dass sich ein zu geringer Salzkonsum sogar nachteilig auf die Herzgesundheit sowie den Blutdruck auswirkte. Dennoch sollten Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen, wie Bluthochdruck oder Arteriosklerose, nicht maßlos zum Salzstreuer greifen, denn auch ein zu hoher Salzkonsum erhöht den Blutdruck. Daher sollten täglich nicht mehr als 10 Gramm Salz verzehrt werden. 

Die Studie zeigte auch, dass sich auch eine erhöhte Kaliumaufnahme positiv auf Herzinfarkt, Schlaganfall und die Gesamtsterblichkeit auswirkt. Besonders kaliumreich sind unter anderem Nüsse. Diese enthalten zudem Arginin. Die Aminosäure spielt wiederum eine wichtige Rolle für die Gefäßgesundheit. 

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Quelle: Pharmazeutische Zeitung / QUIRIS
Bild: © HandmadePictures / Fotolia
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